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11.09.2018, 18:26 Uhr | Ronny Bereczki
Anfrage zur Zentralisierung der Kreisverwaltung
Landrat möchte Verwaltung in Beelitz-Heilstätten konzentrieren.
Derzeit ist die Verwaltung des Landkreises Potsdam-Mittelmark über den ganzen Kreis verteilt. Es gibt Standorte u.a. in der Kreisstadt Bad Belzig, in Brandenburg/H., in Werder/H. und Teltow. Der Landrat möchte diese in den kommenden Jahren in Beelitz-Heilstätten zentralisieren.
Teltow / Bad Belzig -
Die Kreisverwaltung soll effektiver arbeiten können und Kosten langfristig sinken. Die Wege für die Bürger können allerdings länger werden. In der kommenden Stadtverordnetenversammlung stellt unsere Fraktion eine Anfrage, um zu klären was das für Teltow und die TKS-Region bedeutet.

Was halten Sie für wichtiger? Eine effiziente Verwaltung an einem Standort oder mehr bürgernähe durch eine Verteilung der Standorte im gesamten Landkreis?

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Anfrage an die Verwaltung zur Zentralisierung der Kreisverwaltung

Die ehemalige Kreisstadt Teltow ist im derzeitigen Landkreis Potsdam-Mittelmark mit ca. 270 Beschäftigten, nach der Kreisstadt Bad Belzig, der zweitwichtigste Standort der Kreisverwaltung. Die Fachbereiche Recht, Bauen, Umwelt, Kataster & Vermessung und Soziales, Jugend, Gesundheit und Schulentwicklung sowie das Jobcenter Maia haben hieran den größten Anteil. Das Technologiezentrum Teltow nimmt eine wichtige Aufgabe in der Wirtschaftsförderung war. Durch die derzeitige Verwaltungsstruktur wird eine gute Erreichbarkeit der Kreisverwaltung in der wirtschaftlich bedeutenden, am schnellsten wachsenden und bevölkerungsreichsten Region (Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf) des Landkreises Potsdam-Mittelmark gewährleistet.

Für die Sitzung des Kreistages von Potsdam-Mittelmark, 11. Oktober 2018, ist vom Landrat der Beschlussantrag „Masterplan PM zur Entwicklung der Standorte der Kreisverwaltung“, DS 2018/535, eingebracht worden.

Der Beschlussvorschlag lautet:
Der Kreistag beschließt die Umsetzung der Ein-Standort-Strategie gemäß Szenario 2 (siehe Kapitel 6.3) des Masterplans PM zur Entwicklung der Standorte der Kreisverwaltung und beauftragt den Landrat mit der Umsetzung.

Der Masterplan ist Bestandteil dieses Beschlusses.
Das im Beschlusstext benannte Kapitel 6.3 lautet:
6.3 Lösungsszenario 2 | Ein-Standort-Strategie (S2)
Szenario 2 sieht eine Ein-Standort-Strategie vor. In dieser wird ein Neubau mit 960 Büroarbeitsplätzen in Beelitz-Heilstätten errichtet. Sämtliche Fachbereiche des Landkreises werden somit an einem gemeinsamen Standort zusammengeführt. Die Mietobjekte in Brandenburg an der Havel, Werder (Havel) und Teltow werden aufgegeben. In Bad Belzig verbleiben das ehemalige TGZ-Gebäude (Nachnutzungsmöglichkeit u.a. durch Kreisarchiv, Kreisstraßenbetrieb, regiobus PM GmbH, Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark GmbH etc. nach entsprechender Sanierung) und die Objekte in der Niemöllerstraße im Bestand. Die Eigentumsobjekte Papendorfer Weg sowie Steinstraße werden verwertet.

Weiter heißt es in Kapitel 8.4 des Masterplans:
[…] Für das ehemalige TGZ-Gebäude ist angedacht, u.a. das Kreisarchiv sowie Büroflächen für den Kreisstraßenbetrieb, die regiobus Potsdam-Mittelmark GmbH, das Technologiezentrum Teltow GmbH etc. unterzubringen. […]“

Sollte der Kreistag der Beschlussvorlage zustimmen ist mit dem Wegfall der ca. 270 Arbeitsplätze der Kreisverwaltung in Teltow in den kommenden Jahren zu rechnen.

Anfrage an den Bürgermeister:
Wie bewertet der Bürgermeister der Stadt Teltow den vorgenannten Masterplan, insbesondere unter Berücksichtigung folgender Fragen:
1.            Was bedeutet der Wegfall der Kreisverwaltung in Teltow für die Erreichbarkeit der Kreisverwaltung für Bürger und Investoren der Region?
2.            Was würde die Unterbringung der Technologiezentrum Teltow GmbH in Bad Belzig für den Wirtschaftsstandort Teltow und die TKS-Region bedeuten?
3.            Befindet sich die Teltower Verwaltung in Verhandlungen mit der Kreisverwaltung zur Sicherung des Standorts Teltow oder zu angemessenen Kompensationen für deren Wegfall?
4.            Gibt es Pläne über Servicecenter oder andere Lösungen die Erreichbarkeit der Kreisverwaltung für Bürger und Investoren vor Ort auch weiterhin zu garantieren?
5.            Wie setzt sich die Stadt Teltow für derzeit in Teltow tätige Mitarbeiter der Kreisverwaltung, denen eine Umsetzung nach Beelitz-Heilstätten bevorstehen könnte, ein?

aktualisiert von Bereczki, 11.09.2018, 18:35 Uhr
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